Ein Bericht aus der Emder Schachdepesche, einen eigenen Bericht sparen wir uns, denn dem Ergebnis ist im Prinzip nichts hinzuzufügen. Es bleibt bloß festzustellen, dass unsere Leistung mehr als dürftig war.

 

 

Emden IV - Völlen   2,5 :  3,5

 

Unglücksspringer verlieren zum fünften Mal in Serie:

 

Das es für die Emder IV. in dieser Saison nicht einfach werden würde, war von Beginn an zu befürchten. Mit dem vergangenen Sonntag setzte sich der unglückliche Trend weiter fort.

 

Stark geschwächt durch Ersatz (Hermann traten wir an die erste Mannschaft ab) und Krankheit (Matthias und Thomas laborierten an einer Erkältung) traten wir mit nur fünf Spielern gegen unsere Gäste aus Völlen an. Brett 1 ging somit kampflos verloren.

 

Doch dann verlief es Anfangs erst einmal ganz viel versprechend. Mit unseren starken Ersatzspielern Hans-Udo und Klaus, an den hinteren Brettern, waren wir gegen unsere Kontrahenten taktisch gut aufgestellt. Beide gewannen klar und zügig gegen ihre jeweiligen Gegenüber, Holger Hinrichs und Torsten Neumann. Kurz darauf musste sich leider Ingo Andreessen an Brett 2 jedoch seinem klar überlegenem Gegenspieler Peter Oster ergeben.

Die Entscheidung musste also an den mittleren Brettern fallen.

 

Stephan nutzte die schwache Rochadestellung seines Gegners Edgar Wroblewski aus und opferte Material für einen scharfen Königsangriff. Jedoch nachdem er unter starken Zeitdruck geraten war, übersah er den krönenden Abschluss und musste sich mit einem Dauerschach zufrieden geben.

 

Nun waren alle Blicke auch Ingo Stein gerichtet. Würde er es schaffen den letzen halben Punkt in der Partie mit Johannes Coordes (300 DWZ-Punkte stärker) für ein Mannschaftsremis zu erstreiten? Aber nach fast 6 Stunden Spielzeit und knapp 60 Zügen, als die Partie in die zweite Verlängerung zu gehen drohte, verlor Ingo entgültig Nerven und Partie.